Europa unternimmt einen strategischen Vorstoß, um die Herstellung von Solaranlagen wieder ins Land zu holen. Das Ziel? Die Energiesicherheit zu erhöhen, die Abhängigkeit von externen Lieferketten zu verringern und ein grünes Wirtschaftswachstum zu fördern.
Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten geopolitischen Schwachstellen und zielt auf strategische Autonomie bei wichtigen sauberen Technologien ab. Er verspricht neue Arbeitsplätze, wirtschaftlichen Wert und einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck für Solarprodukte.
Obwohl der Anteil Europas an der weltweiten Solarproduktion derzeit gering ist und Lücken in der Lieferkette bestehen, reagiert die EU mit einer starken Politik:
- Die EU-Solarstrategie strebt eine installierte PV-Leistung von über 700 GW bis 2030 an.
- Die Europäische Allianz der Solar-PV-Industrie (ESIA) strebt eine jährliche Produktionskapazität von 30 GW bis 2025 an.
- Die Gesetz über die Netto-Null-Industrie (NZIA) soll sicherstellen, dass 40 % des strategischen Netto-Null-Technologiebedarfs bis 2030 von der EU-Industrie gedeckt werden, und zwar mit schnelleren Genehmigungen und Unterstützung.
- Die Europäische Solar-Charta fördert Kriterien für Nachhaltigkeit und Belastbarkeit in Ausschreibungen.
Es bestehen nach wie vor erhebliche Herausforderungen, darunter hohe Produktionskosten (insbesondere Energiepreise), ein intensiver Wettbewerb durch chinesische Überkapazitäten, ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und Rentabilitätsprobleme aufgrund sinkender Strompreise.
Der Weg nach vorn besteht darin, diese Hürden zu überwinden, die integrierte Produktion zu fördern und eine grüne Prämie für kohlenstoffarme, in der EU hergestellte Solarenergie zu nutzen.
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